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Einführung Dr.med.Langhof

Einführung in die Ernährungslehre

Ernährungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

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Abnehmen leicht gemacht

Wie kommt es zu Übergewicht bei Kindern

Zur Klinik Schönsicht, Berchtesgaden Kind-Mutter-Klinik

Email an Gerhard Reuter

 

 

 

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8.1 Anorexia nervosa

Button8.2 Bulimie

Hierbei handelt es sich um eine schwere Störung des Eßverhaltens, die zu schwerer Unterernährung und Abmagerung führen kann. Dabei sind heranwachsende Frauen mir 1% mehr betroffen als Männer mit nur 0,1%.

Ursache:
Die Ursache ist weitgehend unbekannt. Die Gründe sind meist soziokulturell oder in der Psyche des Einzelnen zu suchen.

Symptome:
Vordergründige Symptomatik besteht in einer großen Angst trotz stetiger Gewichtsabnahme übergewichtig zu werden. Es kommt häufig zu Gewichtsabnahmen von 25% des ursprünglich normalen Körpergewichtes. Es besteht eine Störung des Körperbildes („zu dick, obwohl schon Untergewicht"). Im Verlauf der Krankheit kommt es häufig zu einer selbstgewählten Isolation, zu Labilität und Unentschlossenheit. Es tritt eine Veränderung der Magen-Darm-Motorik auf. Der Magen entleert sich nur noch zögerlich, die Patienten klagen häufig über ein Völlegefühl.

Therapie:
Stationäre Aufnahme, Psychotherapie, evtl. parenterale ("künstliche") Ernährung (z.B. über Magensonde). Anorexiepatienten sind einer Therapie oft schwer zugänglich.
Nach zum Teil mehrmonatiger Therapie sind ca. 40% geheilt, 30% gebessert, 20% nicht gebessert und 10% gestorben.

8.2 Bulimie

Button8.1 Anorexia nervosa

Bei der Bulimie (in 50% auch bei der Anorexia nervosa) handelt es sich um wiederholte Phasen der Freßsuc  ht gestoppt durch Bauchschmerzen, selbstinduziertes Erbrechen oder Einschlafen.
2-4% aller Frauen zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr sind betroffen

Ursache:
Häufig passieren die „Freßattacken" nach einer frustranen Gewichtsreduktionskur. Aber auch soziokulturelle und psychische Faktoren spielen eine Rolle.

Symptome:
Wiederholter Verzehr von großen Mengen Nahrungsmitteln in kurzer Zeit, meist in weniger als 2 Stunden. Der übermäßige Verzehr von Nahrungsmitteln kann während des Freßanfalls unbewußt geschehen. Solche Freßphasen können mehrmals am Tag auftreten. Die Betroffenen merken bewußt ihr Fehlverhalten und haben Angst, es nicht absichtlich beenden zu können. Es kommt häufig zu depressiven Verstimmungen und Schuldgefühlen.

Therapie:
Änderung des Eßverhaltens, Psychotherapie, evtl. Gabe von Antidepressiva.

Die Prognose ist sehr schlecht bei Auftreten in der Kombination mit Anorexia nervosa.

Die Nährstoffe

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Berechnungen in der Ernährung

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Der Stoffwechsel

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Krankheiten und Ernährung

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Verändertes Essverhalten

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